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Allianz Zukunft Winter will Groß & Klein, Jung & Alt Gusto auf Schneesport machen

Meldung vom 13.04.2010


An der Wiege des Schisports, in St. Anton am
Arlberg, tagte am Wochenende die neu gegründete "Allianz Zukunft
Winter". Dabei wurden Zielgruppen definiert, Ziele fixiert und
Aktivitäten koordiniert. Der partnerschaftlichen Vereinigung gehören
derzeit die rot-weiß-rote Schiindustrie (mit den bekannten Marken
Atomic, Blizzard, Fischer, Head, Kneissl), der Verband
österreichischer Schischulen ("Snowsport Austria"), die
österreichischen Seilbahnen in Gestalt des Fachverbandes Seilbahnen
in der Wirtschaftskammer Österreich, die "Interessensgemeinschaft
Austrian Seilbahnpartner" (das sind 60 Zulieferbetriebe für heimische
Seilbahnunternehmen) sowie last but not least die Bundessparte
Tourismus- und Freizeitwirtschaft in der WKÖ an.

Erklärtes Ziel ist es, Herrn und Frau Österreich (mehr) Lust
darauf zu machen, Schneesport zu betreiben. Dazu bedarf es, so die
Repräsentanten der Allianz einstimmig, einer nationalen
Kraftanstrengung. Besonderes Augenmerk wird bei den
(Projekt-orientierten) Aktivitäten der auf das Heranführen von
Kindern und Jugendlichen an Wintersport gelegt. Nach Meinung der
Branchenvertreter sollen unbedingt wieder mehr Schulschikurse
durchgeführt werden: "Jedes Kind in Österreich soll wieder in den
Genuss von Wintersport kommen und im Rahmen so genannter
Wintersportwochen die Möglichkeit haben, Schifahren und andere
Schneesport-Aktivitäten zu lernen, auszuüben und zu perfektionieren",
bekräftigt Tourismus-Obmann Hans Schenner (s)eine langjährige
Forderung. Durch unbürokratische auch finanzielle Unterstützung will
die "Allianz Zukunft Winter" auch Kinder aus einkommensschwächeren
Familien die Teilnahme an Schulschikursen ermöglichen.

Aber auch diejenigen, die durch ihr Engagement dafür
verantwortlich sind, dass Schulschikurse stattfinden, sind Zielgruppe
der Aktivitäten der Allianz: nämlich diejenigen Lehrerinnen und
Lehrer, die Schikurse organisieren und begleiten. Die "Allianz
Zukunft Winter" hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Lehrer zu
motivieren, zu trainieren und auch auszurüsten.
Schulschikurs-Organisatoren sollen die Gelegenheit bekommen,
Schigebiete kennenzulernen und zu erkunden und bekommen zu diesem
Zweck von der österreichischen Seilbahnwirtschaft personalisierte
Keycards, auf denen je zwei Gratis-Tageskarten aufgebucht sind.
Weiters sollen die Lehrpersonen in den Genuss besonderer
Einkaufskonditionen für Wintersportartikel kommen.

Sehr stark hat in den vergangenen Jahren eine Verbreiterung des
Angebots im Bereich Schneesport (der Ausdruck soll verdeutlichen,
dass es sich dabei um mehr als um Schisport handelt) sowie eine
Diversifizierung der Zielgruppen stattgefunden. So erfreut sich etwa
das so genannte Freeskiing zunehmender Beliebtheit und entwickelt
sich weg vom Nischenangebot hin in Richtung Massenmarkt. Schifahren
und in Verbindung mit diversen Ausrüstungsgegenständen in
gleichermaßen modischer wie individueller Ausgestaltung gelten bei
Jugendlichen wieder als hip und trendy. Aber auch die Generation der
"Jungen Älteren" legt verstärkt (winter-)sportlichen Ehrgeiz an den
Tag. Und nach der Devise "Einfach soll es gehen und Spaß muss es
machen" sollen mit Produkten wie Schi etwa speziell für Frauen
spezifische Zielgruppen angesprochen werden, summa summarum soll die
(Wieder-)Einstiegsschwelle in den Schneesport möglichst niedrig
gehalten sein. "Es gibt sie, die Produkte und Innovationen, die Lust
auf Schifahren und andere Schneesport-Aktivitäten machen",
unterstreichen die Vertreter aller Allianz-Partner.

Weiters hat sich die "Allianz Zukunft Winter" der Aufgabe
verschrieben, auf die Notwendigkeit des Fortbestands kleiner und
kleinster Lifte und Schigebiete in Österreich hinzuweisen: Diesen
sind derzeit Schifahr-Lernplätze für Gäste genauso wie für
Einheimische. Würden sie wegfallen, würde das einen erschwerten
Zugang zum Schneesport bedeuten, befürchtet die Allianz.

Aktuell üben rund 3,4 Millionen Österreicherinnen und Österreicher
aktiv Wintersport aus. Der weltweite Schiabsatz liegt derzeit ein
Bereich von rund 3,3 Millionen Paar Schi. Rund jedes zweite Paar
davon kommt von den österreichischen Herstellern.
 
 
 

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