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Österreich im Tourismus im EU-weiten Vergleich top

Meldung vom 25.11.2009


"Österreich ist im Tourismus im EU-weiten
Vergleich top!", kommentiert Hans Schenner, Obmann der Bundessparte
Tourismus und Freizeitwirtschaft (WKÖ), das Ergebnis der Sommersaison
2009. Denn aktuelle Statistiken der Welttourismusorganisation UNWTO
zeigen: Österreich ist neben Portugal das einzige europäische Land
mit Zuwachs bei den Inländernächtigungen und nach Schweden das Land
mit dem geringsten Rückgang an Ausländernächtigungen.

Bestätigt wird dies auch durch die aktuelle Tourismusstatistik der
Statistik Austria, nach der die Sommersaison 2009 mit 19,88 Mio.
Inländernächtigungen ein Plus von 2,0 Prozent oder 0,39 Millionen
Nächtigungen verzeichnet. "Mit diesem Rekordwert übertreffen wir
sogar den Wert des Spitzensommers 1991 um mehr als 1 Million
Nächtigungen", freut sich Tourismus-Obmann Schenner über den Erfolg
der Inlands- und Nahmärktekampagne der Österreich Werbung, finanziert
von WKÖ und Wirtschaftsministerium. "Mein Dank gilt aber auch unseren
Betrieben und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre
hervorragende Arbeit!"

Die Zahl der ausländischen Gästenächtigungen nahm um 1,12
Millionen (-2,6 Prozent) auf 41,82 Millionen Nächtigungen ab, wobei
gerade bei den Top-Herkunftsmärkten Schweiz (+1,9 Prozent), Italien
(+3,0 Prozent) und Frankreich (+1,8 Prozent) Zunahmen verzeichnet
werden konnte. Ein leichtes Minus von 0,6 Prozent muss bei den
deutschen Gästen hingenommen werden.

Insgesamt verzeichnet die Sommersaison 2009 (Mai bis Oktober) im
Vergleich zur Vorjahressaison, der besten Sommersaison seit 2000, mit
61,70 Millionen Nächtigungen nur ein leichtes Minus von 1,1 Prozent.

"Jetzt macht sich bezahlt, dass Österreich seit Jahren unter den
Top 3 im Ranking des World Economic Forum (WEF) der
wettbewerbsfähigsten Tourismusnationen ist", deutet Schenner das
respektable Ergebnis. Auch der Arbeitsmarkt sei im Tourismus stabil.
"Wir suchen sogar noch Arbeitskräfte und haben 1.000 Lehrstellen für
die Jugend zu bieten."

Abschließend bemerkt Schenner: "Auch bei uns hat die
Wirtschaftskrise leider viele Betriebe getroffen, besonders in den
Städten, unterm Strich ist aber auf den Tourismus auch in
Krisenzeiten Verlass." Aber damit das so bleibt und wir
wettbewerbsfähig bleiben, müssen dringend einige Aufgaben erledigt
werden: Eine langfristige Lösung der Saisoniersfrage ab 2011, die
Klärung der Frage, wie wir mit der Mehrwertsteuer auf
dienstleistungsintensive Branchen umgehen - Deutschland hat gerade
die MWSt in der Beherbergung auf 7 Prozent gesenkt - sowie die
Förderung der Incomingbüros im Rahmen der aktuellen Exportoffensive.
Der Reiseverkehr steuert jedes Jahr einen Überschuss von 7 Milliarden
Euro zu unserer Leistungsbilanz bei. "Bitte nicht vergessen, liebe
Politiker: Ausländische Gäste in Österreich bedeuten nämlich Export."
 
 
 

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